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Tiroler Weihnachtskonzert 2007 Drucken E-Mail

Fünf Mal ist der Konservatoriumssaal rappelvoll, wenn Manfred Schneider kurz vor dem Heiligen Abend zum Tiroler Weihnachtskonzert einlädt.

Die stille Nacht der Altvorderen

"Der Kammerchor und das auf historischem Instrumentarium spielende, erstklassig besetzte Kammerorchester des Ferdinandeums vermittelten Form und Inhalt, klar akzentuierten Maria Erlacher, Bernhard Landauer, Bernd Oliver Fröhlich, Johannes Puchleitner und Ralf Ernst ihre Soli."

Von Ursula Strohal (Tiroler Tageszeitung, 24./25./26. Dezember 2007)

Innsbruck - Vielleicht hat es sie doch gegeben, die gute alte Zeit, und sie bestand darin, dass die Menschen geübt waren im Bitten und Beten und Danken, im sich Mühen und Freuen. Die Sehnsucht danach lässt sich in die Musik besonders gut projizieren, zumal in die weihnachtlich gestimmte Musik aus der eigenen Region. Das Tiroler Weihnachtskonzert bringt zum Klingen, was die Altvorderen vor über 200 Jahren sangen und hörten.

Diesmal ging es um Weihnachtsmusik um 1770 und 1800 aus Stift Stams. Hildegard Herrmann-Schneider erschließt die Schätze, die das überreiche Musikarchiv des Stiftes birgt. Aus dem Fundus gestaltete Manfred Schneider das heurige Konzert. Um die melodienselig beredte Weihnachtsmesse von Karl Constanz gruppierten sich symphonische Sätze von Johannes Elias de Sylva, Offertoriums-Vertonungen von Nonnosus Madlseder, Franz Xaver Schlecht und Stefan Paluselli, eine Motette Edmund Angerers, in die Schneider eine Trompeten- und Paukenmusik setzte, so wie er auch eine Hirtenmusik instrumentierte. Zuletzt eine zutiefst stimmige Fassung von "Stille Nacht", die das Lied von seinen Kaufhausperversionen befreite.

Josef Wetzinger, dieser Musik stark verbunden, kann als Dirigent die Schönheit, Schlichtheit und Beteiligung hörbar machen, ob es nun einfachere Sätze sind oder mit reifem Kunstverstand gesetzte. Der Kammerchor und das auf historischem Instrumentarium spielende, erstklassig besetzte Kammerorchester des Ferdinandeums vermittelten Form und Inhalt, klar akzentuierten Maria Erlacher, Bernhard Landauer, Bernd Oliver Fröhlich, Johannes Puchleitner und Ralf Ernst ihre Soli.

 
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