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Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem Drucken E-Mail

Klassische Musik auf hohem Niveau und in einer dem Anlass angemessenen Auswahl präsentierte das evangelische Dekanat Kronach im Kreiskulturraum.

Machtvoller Klang erfüllt den Raum

"Als Solistinnen hatte Popp in den Frauenstimmen zwei Kronacherinnen, Ingrid Peppel (Sopran) und Elke Burkert (Alt), verpflichtet. Zusammen mit ihren beiden männlichen Kollegen, Johannes Puchleitner (Tenor) und Klaus Schunke (Bass), überzeugten sie sowohl als harmonisches Solo-Ensemble als auch als Solisten."

Von Matthias Simon (Fränkischer Tag, 23. November 2007)

Kronach - Dazu hatte der Initiator und musikalische Leiter der Veranstaltung, Dekanatskantor Marius Popp, für den ersten Teil des Abends zwei Solowerke aus der Feder J.S. Bachs ausgesucht und den jeweiligen Solopart mit zwei Künstlern aus der Region besetzt. (...)

Nach der Pause stand das Requiem für Soli, Chor und Orchester von W.A. Mozart (KV 626) auf dem Programm. Dieses Werk füllte nicht nur mit der großen Besetzung, sondern auch klanglich Bühne und Zuschauerraum vollkommen aus. Ein wahrlich großer Chor, der den Dekanats-Chor Kronach und den Konzertchor Coburg und damit Frauen und Männer aller Altersklassen vereinigte, betrat die Bühne und übernahm zunächst in den Bass-Stimmen das Thema des Introitus, das durch alle Stimmen wandert und sich schließlich zum mächtigen Gesamtklang vereinigte.

Solistinnen aus Kronach

Als Solistinnen hatte Popp in den Frauenstimmen zwei Kronacherinnen, Ingrid Peppel (Sopran) und Elke Burkert (Alt), verpflichtet. Zusammen mit ihren beiden männlichen Kollegen, Johannes Puchleitner (Tenor) und Klaus Schunke (Bass), überzeugten sie sowohl als harmonisches Solo-Ensemble als auch Solisten - auch wenn sie, ganz nach Mozarts Idee, im gesamten Werk dem Chor den Vortritt lassen mussten. (...)

Andächtige Stille

Die trockene Akustik des Kulturraumes machte es dem Chor nicht leicht, fehlte doch an einigen Stellen der Nachhall eines Kirchengewölbes, der den Akkorden im "Kyrie" die letzte Brillanz verliehen hätte. Dass der Gesamteindruck darunter nicht sonderlich litt, zeigte sich spätestens beim "Benedictus", das mit machtvollem Klang den letzten Winkel des Kulturraums erfüllte. Mehrere Sekunden andächtige Stille nach dem "Lux aeterna" und vor dem langen Schlussapplaus waren der verdiente Lohn für einen außergewöhnlichen musikalischen Volkstrauertag-Abend.

 
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