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Arvo Pärts eindringliche Stille in der Wiltener Stiftskirche.

Leidenstiefe aus karger Strenge

"Matsch und Stiftsorganist Kurt Estermann führten den achtköpfigen Chor, aus dem die Soli wuchsen (Jesus: Christian Wegscheider, Pilatus: Johannes Puchleitner), und das Evangelistenquartett durch die Leidensgeschichte. Die professionellen Sängerinnen und Sänger stellten sich der schwierigen Aufgabe, gleichzeitig kunstvoll und natürlich, mit Körper und absolut transparent zu singen. Gemeinsam mit Toshio Oishi (Violine), Ning-Ching Zeller-Chen (Oboe), Julian Walkner (Violoncello) und Erhard Ploner (Fagott) war es ihr Erfolg, Interpretationstechniken hinter der starken Wirkung zurücktreten zu lassen."

Von Ursula Strohal (Tiroler Tageszeitung, 23. März 2010)

Innsbruck - Stiftskapellmeister Norbert Matsch stimmte am Sonntag in streng konzentrierter Stimmung auf die Osterkernzeit ein. Die Passion nach Johannes von Arvo Pärt markiert eine Gegenposition zu barock illustrativer Klangpracht, sie kommt mit minimalistischen Klangmustern aus. Die syllabische Strenge, karge Geste und Beharrlichkeit, die zarte Dissonanz, bei Jesu Tod in Einstimmigkeit mündend, setzen sich aber nachhaltig im Zuhörer fest - falls er sich, wie in der Stiftskirche, auf die Meditation einlässt.

Matsch und Stiftsorganist Kurt Estermann führten den achtköpfigen Chor, aus dem die Soli wuchsen (Jesus: Christian Wegscheider, Pilatus: Johannes Puchleitner), und das Evangelistenquartett durch die Leidensgeschichte. Die professionellen Sängerinnen und Sänger stellten sich der schwierigen Aufgabe, gleichzeitig kunstvoll und natürlich, mit Körper und absolut transparent zu singen. Gemeinsam mit Toshio Oishi (Violine), Ning-Ching Zeller-Chen (Oboe), Julian Walkner (Violoncello) und Erhard Ploner (Fagott) war es ihr Erfolg, Interpretationstechniken hinter der starken Wirkung zurücktreten zu lassen.

 
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