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Jan Dismas Zelenka: Lauretanische Litanei / Georg Friedrich Händel: Utrechter Te Deum Drucken E-Mail

"Choropax" begeisterte in der Wattener Marienkirche

Eine souveräne Klangpracht

"Maria Erlacher, Markus Forster, Johannes Puchleitner und Martin Gauglhofer waren den Herausforderungen Zelenkas und Händels gewachsen und bildeten ein homogenes Soloquartett."

Von Franz Gratl (Tiroler Krone, 29. Juni 2015)

Wattens hat mehr zu bieten als nur Swarowski und Kristallwelten - zum Beispiel einen der besten Chöre Tirols: Der Kammerchor Choropax unter Ewald Brandstätter ist nicht nur ein Garant für niveauvolle Konzerte, sondern auch für spannende und vielfältige Programme. Mit Zelenka und Händel begeisterte der Chor, unterstützt vom Marini Consort Innsbruck, ein großes Publikum in der Wattener Marienkirche.

Nach der "Missa votiva" wählte Ewald Brandstätter mit der Lauretanischen Litanei, die 1735 zur Genesung der sächsischen Kurfürstin und polnischen Königin Maria Josepha komponiert wurde, schon zum zweiten Mak ein Werk des großartigen böhmischen Barockkomponisten Jan Dismas Zelenka. Und wieder beeindruckte die Musik dieses Bach-Zeitgenossen nachhaltig durch ihre Ausdrucksvielfalt, ihren rhythmischen Reichtum und ihre dramatische Kraft - die flotten Tempi tun dieser Musik sehr gut, fordern aber Chor, Orchester und Solisten.

Das Utrechter Te Deum aus dem Jahre 1713 erwies sich dann als reinster Händel mit allen zugehörigen Ingredienzien: Wuchtige Chöre, monumentale Klangpracht, ausdrucksvolle Arien und Ensembles. Dazwischen erfreute das Marini Consort Innsbruck mit einer schwungvollen Orchestersuite von Händel, in der eine Sarabande überdeutlich die berühmte Arie "Lascia, chio pianga" zitierte. Energiebündel Brandstätter schafft dramatisch wirkungsvolle Spannungsbögen, hat seinen klanglich sehr kultivierten und beweglichen Chor fest im Griff und kann mit dem Marini Consort unter Konzertmeisterin Susanne Mattle auf ein souveränes, stilkundiges Barockorchester bauen. Maria Erlacher, Markus Forster, Johannes Puchleitner und Martin Gauglhofer waren den Herausforderungen Zelenkas und Händel gewachsen und bildeten ein homogenes Soloquartett. Dass Tirol im Bereich Alte Musik sehr großes Potenzial hat, auch abseits der "Metropole" Innsbruck, das zeigte sich in diesem Konzert eindrucksvoll.

 

 
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